Bibliothek

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) / Fachinformationsstelle (FIS) werden derzeit die THW-Monatszeitschriften digitalisiert.

Die Ausgaben der Monatszeitschriften sind hochauflösend eingescannt. Je nach Umfang der Ausgaben beträgt die Dateigröße einer Ausgabe zwischen 12 und 25 MB.

„Das Technische Hilfswerk“

(1954 - 1971)

Mit der schon 1952 angekündigten Zeitschrift „Das Technische Hilfswerk“ verfügte das THW ab dem Monat August 1954 über ein eigenes Sprachrohr. Die Zeitschrift war ein außerordentlich wichtiges Bindeglied zwischen Helferschaft, Orts- und Landesverbänden, sowie der Hauptstelle Koblenz einerseits und andererseits zwischen der gesamten Organisation und der Außenstehenden wie Behörden, Verbänden, Wirtschaft, der Presse und interessierten Einzelpersonen.

Herausgeber der Monatszeitschrift war der Direktor des THW, Herstellung und Vertrieb lagen in den Händen des Rhenania Verlages. Die Aufmachung entsprach schon vom Äußeren her wegen des dunkelblauen Umschlags - ohne Titelbild - mehr den Vorstellungen der Vorkriegszeit; sie wurde erst nach Jahren zaghaft geändert. Der Inhalt jedoch war interessant und vor Allem lehrreich, nicht zuletzt durch die später lose beigefügten Merkblätter für die Ausbildung. Die große Nachfrage ließ die Auflage schon nach wenigen Monaten auf 11.000 Exemplare klettern.

1954

5 Ausgaben

1955

1956

1957


1958

1959

1960

1961


1962

1963

1964

1965


1966

1967

1968

1969


1970

1971

6 Ausgaben

Mit Heft 06/1971 wurde die Zeitschrift „Das Technische Hilfswerk“ nach 18 Jahren eingestellt. Die Verantwortlichen auf dem Sektor Publikationen im Bereich des erweiterten Katastrophenschutzes kamen überein den „Helferbrief“ des BVS, die Zeitschrift „Das Technische Hilfswerk“ und „ZB“ vom BVS zusammenzulegen.

Geplant war eine gemeinsame Zeitschrift für die Helfer des THW, der Warn- und Alarmdienste sowie des BVS. Dadurch sollte die Zusammenarbeit der drei Gruppen gefördert werden. Diese Fusion der beiden Zeitschriften ermöglichte im Zusammenhang mit anderen Einsparungen des Komplexes Publikationen einer hohen Auflage der neuen Zeitschrift in einer Größenordnung von 100.000 Exemplaren zu einem entsprechend niedrigen Stückpreis. Die neue Zeitschrift „Bevölkerungsschutzmagazin“ wurde an alle aktiven Helfer kostenlos ins Haus geliefert.

„ZS-Magazin“

(1971 - 1989)

Ab August 1971 ging die Zeitschrift „Das Technische Hilfswerk“, neben der Zeitschrift „ZB“ im neuen „ZS-Magazin“ auf. Seitdem durchlebte das Magazin diverse Titeländerungen, die wohl Wichtigste im Jahr 1990 zum „Bevölkerungsschutz“ Magazin.

Im heutigen „Bevölkerungsschutz-Magazin“ sind immer noch regelmäßig THW-Meldungen enthalten. Die Hefte ab 2002 sind auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Volltext eingestellt. Eine Digitalisierung der früheren Jahrgänge des ZB- und ZS-Magazins wird 2012 begonnen und voraussichtlich 2014 abgeschlossen.

„Technisches Hilfswerk“

(1991 - 2002)

Im August 1991 präsentierte THW Direktor Gerd Jürgen Henkel die erste Bundeszeitschrift „Technisches Hilfswerk“. Diese neue Zeitschrift ergänzte das Themenangebot der THW-Landeszeitungen und lieferte eine einheitliche Informationsplattform für das Technische Hilfswerk.

Neben allgemeinen Aufsätzen und Artikeln gehörten dazu insbesondere Beiträge aus dem BMI und der THW-Leitung. Die Bundeszeitung verstand sich aber auch als eine Publikation des gesamten THW einschließlich der THW-Helfervereinigung und der THW-Jugend.

Im Mittelpunkt standen natürlich die Einsätze im In- und Ausland, Berichte über Technik, Einsatzführung und aktuelle Berichte aus den Ortsverbänden.Die THW-Bundeszeitschrift erschien viermal im Jahr mit einer Auflage von 20 000 Exemplaren.

1991

2 Ausgaben

1992

1993

1994


1995

1996

1997

1998


1999

2000

2001

2002

2 Ausgaben


Mitte 2002 erschien die Bundeszeitung „Technisches Hilfswerk“ das letzte Mal.

Mit dem Zitat „Alles bleibt besser“ stellt THW-Präsident Dr. Georg Thiel das Erscheinen ein und verweist auf das „neue Medium World Wide Web“. Zitat aus dem Vorwort der letzten Ausgabe: „Die rasante Entwicklung der Zugriffszahlen auf www.thw.de bestätigen uns in dieser Einschätzung“.

„THW Kompakt“

(2010 - heute)

Im Jahr 2009 wurde, auf Anregung von THW-Präsident Broemme und THW-Pressesprecher Nikolas Hefner, die Zeitung THW-Kompakt initiiert. Die "Ausgabe 0" wurde im Juli 2010 auf der Messe Interschutz präsentiert, die erste regelmäßige Ausgabe erschien im Dezember 2010.

Mit THW-Kompakt wurde die Zeitung für das THW, die es bereits in der Vergangenheit gab, wieder aufgenommen. Das Ziel von THW-Kompakt ist die regelmäßige Information aller Angehöriger, sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich, des THW. Sie möchte über wissenswertes und interessantes aus dem THW, aus dem In- und Ausland, den Landes- und Ortsverbänden sowie über Menschen beim THW berichten. THW-Kompakt stellt als ein Teilmedium der Internen Kommunikation den Dialog zwischen Organisationsleitung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicher. Sie soll dazu beitragen, Neues mitzuteilen, Wissen zu vermehren, Nichtwissen und Ungewissheit auszuräumen und Vertrauen aufzubauen.

Die erste Ausgabe von THW-Kompakt (Ausgabe 0) erschien im Format A3, ab Ausgabe 1 / Jahrgang 1 im Format A4. THW-Kompakt erscheint 2 mal im Jahr in einer Auflage von 20.000 Stück.

2010

2011